Veranstaltungen 2020


Sa., 18.01.2020,  ab 19.00 Uhr

„Morgenland und Abendland in Poesie und Musik“

Petra Jaeschke, Ali Haydar, Ursula Fiedler und Gudula Senftleben weben eine Brücke zwischen Orient und Okzident mit Texten von Khalil Gibran auf Deutsch und Arabisch, mit Liedern von Robert Schumann nach Gedichten von Friedrich Rückert, einem der ersten Orientalisten des 19. Jahrhunderts, und mit weiterer romantischer und arabischer Musik für Gesang, Violine, Klavier, Ukulele und Cajon.

Die vier Künstler begeisterten mit ihrem Programm die gut 130 Besucher im ausverkauften Ratssaal des Cadenberger Rathauses. Was für ein toller Jahresautakt für den Kulturkreis Am Dobrock und vielen Dank für diese fulminante Vorführung.

Wir bedanken uns bei Brillen Peters GmbH in Cadenberge für die Unterstützung der Veranstaltung!


Fr. 22.02.2020, ab 15.00 Uhr

Break- Generation...

... unter diesem Motto veranstaltete der Kulturkreis Am Dobrock einen Mitmach- Workshop für jung und alt zum Thema Hip- Hop, Breakdance und Grafitti.

Über 50 begeisterte Menschen aller Alterklassen nahmen das Angebot gerne an und lauschten dem Vortrag unseres Vorstandsmitglieds Imèn Gharbi, malten Grafittis und tanzten mit dem bekannten Hamburger Breakdancer Lem, der sich die Zeit vor seinem nächsten Auftritt in Moskau nahm um dem begeisterten Publikum die Grundschritte des Breakdance näher zu bringen.

Download
Vortrag von Imèn Gharbi zu ihrem Herzensthema Hip Hop
Hip_Hop_Imen.pdf
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Wir danken der Weser- Elbe Sparkasse für die große Unterstüzung ohne die dieses Event nicht möglich gewesen wäre!



Fr. 06.03.2020, 19.00 Uhr

Familienkonzert

Faszinierender Konzertabend mit Familie Klimas

Stürmisch begann das „Familienkonzert“ des Kulturkreises Am Dobrock mit einem Satz aus Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“. Schon bei dieser Eröffnung mit dem Violinduo der 10-jährigen Sascha Klimas und ihrem Vater Olexandr Klimas war den faszinierten Gästen im Ratssaal Cadenberge klar, dass sie ein Konzertabend mit temperamentvoller Musizierlust und hohem instrumentalem Können von drei „Vollblut-Musikern“ mit ukrainischen Wurzeln erwartete.  

Auf ihrer Dreiviertel-Geige spielte Sascha mit scheinbar selbstverständlicher Leichtigkeit und blitzsauberer Intonation äußerst schwierige Solo-Capricen von Nicolò Paganini und Sätze aus Johann Sebastian Bachs Partita Nr. 3 für Solo-Violine. Weitere Höhepunkte ihrer Darbietungen waren zusammen mit ihrer sensibel am Flügel begleitenden Schwester Dascha (12 J.) eine gefühlvolle Vocalise von Sergei Rachmaninow, ein Cantabile von Paganini und vor allem das hochvirtuose Werk "Introduktion und Rondo capriccioso" von Camille Saint-Saëns.

Für die Zuhörer war schier unglaublich, dass diese so jungen Musikerinnen ein derartiges Können mitbrachten und mit einer ungezwungen natürlichen Technik hochmusikalisch präsentierten. Beim „Ungarischen Tanz Nr. 5“, von Olexandr Klimas frei nach Johannes Brahms arrangiert, blitzte noch einmal die gemeinsame geigerische Spiellust von Vater und Tochter auf.

Den Löwenanteil des Programms hatte die 12-jährige Dascha Klimas inne, die im vergangenen Herbst als jüngste Klavierstudentin für das Frühstudium an der Musikhochschule München aufgenommen wurde und schon mehrfache Preisträgerin bei bedeutenden Klavierwettbewerben gewesen ist. Die Klavierspiel-Kunst dieses begnadeten jungen Ausnahmetalentes ließ Musikliebhaber wie auch professionelle Kenner aufhorchen.

Selten zuvor klang der über 140-jährige Steinway-Flügel so rund und differenziert wie unter den Händen von Dascha Klimas. Franz Liszts Konzert-Etüde „Gnomenreigen“ fegte elegant und temperamentvoll über die Tasten. Daschas ausgereifte Aufführung von Sergei Rachmaninows Prélude cis- moll und dessen Elegie wie auch zweier Stücke von Alexander Skrjabin, von Claude Debussys „Clair de lune“ und einer eigenen Improvisation vermittelten große emotionale Tiefe.

Es ist fast unglaublich, welche klangliche Bandbreite zwischen sehr zarten und äußerst kraftvollen, dabei aber immer klangvollen Passagen dieser so jungen Pianistin möglich ist, wie souverän und locker sie große technische Schwierigkeiten meistert, wie schön sie weite Melodiebögen entwickelt und wie sie komplexe Werke organisch sinnvoll darstellt.

In diesem Sinne wurden einige „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky – „ Promenade", „ Gnom", „ Tuilerien", das „Ballett der nicht ausgeschlüpften Küken", „Die Hütte der Baba Yaga",  „Das Bohatyr-Tor in Kiew“ und als Zugabe die "Revolutionsetüde“ von Frederic Chopin zum grandiosen Finale eines unvergesslichen Konzertes.  

                                             

Text: Gudula Senftleben

Wir bedanken uns bei der Rathausapotheke in Cadenberge für die Unterstüzung der Veranstaltung.